Objektaufbereitung Immobilie

Ist eine Objektaufbereitung Immobilie sinnvoll?

Verkaufen Sie Qualität. Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie Ihr Auto verkaufen wollten? Sicherlich fahren Sie es vorher in die Waschanlage, lassen gegebenenfalls einen Ölwechsel vornehmen und bringen es noch über den TÜV. Vielleicht entschließen Sie sich noch für eine Motorwäsche. Und das tun Sie alles für vielleicht einmal 15.000 Euro. Bei einem Hausverkauf geht es sich aber um das 10 oder sogar 20-fache der Summe.

Tag für Tag zeigt sich in der Praxis, dass Objekte am Markt angeboten werden, bei denen längst einige Renovierungsmaßnahmen überfällig sind.

Die Fassade bedarf eines neuen Anstriches, Bodenbeläge wirken „antiquarisch“, Vorgärten sind verwahrlost u.s.w.. Das Auge kauft auch bei Immobilien mit. Der Gesamteindruck muss also stimmen. Sie könne nur das Maximale eines Kaufpreises herausholen, wenn Sie auch das maximale an Qualität bieten. Oft kommt es gerade durch diese Kleinigkeiten dazu, dass der Kaufinteressent sich abgeschreckt fühlt oder ihn zu unverhältnismäßig hohen Abschlägen veranlasst.

Dabei wäre der Aufbereitungsaufwand verhältnismäßig gering.

Hier ein kleines Beispiel:

Home Staging HausverkaufFam. Müller möchte Ihre Doppelhaushälfte über einen Makler zu einem wirklich „guten Preis“ verkaufen. Obwohl die Fassade dringend gestrichen werden müsste und auch der Vorgarten sehr unansehnlich aussieht, will Familie Müller keinen Cent mehr investieren. Der Anstrich würde ca. 2.500 Euro kosten und die Bepflanzung des Vorgarten wäre mit etwas Zeitaufwand und zusätzlich ca. 200 Euro für Pflanzen und Deko zu realisieren. Der Makler weist auf die nötigen Maßnahmen hin und gibt zu bedenken, dass bei dem jetzigen Gesamtbild den Müllers Preisabschläge von 10.000 bis 15.000 Euro drohen.

 

Extra-Tipp:

Nicht bei allen Objekten lohnt sich eine Objektaufbereitung. Wägen Sie diese genau ab, wie und in welcher Investitionshöhe sie sich lohnen. Denken Sie daran erst nach Abschluss der Objektaufbereitung mit dem Verkauf zu beginnen.

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