Haustiere bei der Immobilienbesichtigung

Wohin mit den Haustieren bei der Immobilienbesichtigung?

Ein Hund oder eine Katze sind für viele Menschen liebevolle und wertvolle Wegbegleiter und aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. So schön für den Tierliebhaber auch sein mag, sein Haustier stets in der Nähe zu haben, so negativ wirken sich diese häufig beim Hausverkauf aus. Über die Hälfte der Hauskäufer lehnen Haustiere ab, leiden unter Allergien oder Phobien oder ekeln sich sogar vor Ihnen. Damit diese Käuferschicht nicht direkt nach Betreten der Immobilie wegfällt, kann man mit kleinen aber wirkungsvollen Schritten eine vorschnelle Ablehnung der Immobilie umgehen.

Was also ist zu tun? Immobilienbesichtigung ohne Haustier!

Sorgen Sie dafür, dass zur Besichtigung Ihre Lieblinge nicht im Hause sind. Am besten geben Sie in verlässliche Hände von Freunden, Nachbarn oder der Familie. Auch kleinere Tiere wie Hamster, Meerschweinchen, Vögel & Co. Sollten Sie außerhalb des Hauses unterbringen. Viele Kaufinteressenten empfinden Tiere in der Küche, im Bad oder in den Schlaf- und Kinderzimmern als extrem unhygienisch. Eventuell kann man die Tiere auch im Käfig im Garten in einer unauffälligen Ecke „zwischenparken“.

Auf Hygiene achten! Optik und Geruch so wird die Immobilienbesichtigung zum Erfolg!

Tiere sondern nun mal ihren eigenen oftmals auch strengen Geruch ab. Einen Tierliebhaber kann dies nicht versschrecken, aber die 50% die eben Tiere aus den obengenannten Gründen nicht zu ihren besten Freunden zählen, nehmen schnell Reißaus. Daher baden Sie ihre Lieblinge während der Phase des Verkaufs regelmäßig und reinigen Sie auch den Korb, Decken, Käfige und Katzenklos nun häufiger als sonst üblich. Benutzen Sie auch Duft- oder Raumsprays um den Tierduft etwas zu überlagern. Aber bitte nicht übertreiben, denn zu viel des Guten, bringt sie nicht ans Ziel.

Tiergerüche sind für einen nicht so Tierlieben Kaufinteressenten schnell ein No-Go, denn viele glauben, dass diese Gerüche nie wieder weggehen.

Immobilienbesichtigung – Mensch rein – Tier raus!

Werden Sie Tier frei – natürlich nur auf Zeit!

Keine Sorge, wir verlangen keinesfalls von Ihnen sich von Ihrem Liebling oder Lieblingen zu trennen. Aber tun Sie sich und Ihrem Verkaufserfolg einen Gefallen und sorgen Sie aus der Sicht des Käufers dafür, dass erst gar keine Fragen zum Thema Hausier aufkommen können.

Daher entfernen Sie vor der Besichtigung alle Hunde- und Katzenkörbe, Kratzbäume, Spielzeuge, Näpfe und offenstehendes Futter. Der Kaufinteressent soll ohne Ablenkung die Immobilie auf sich wirken lassen. Keine Fragen über die Haltung, die Hygiene oder Geruchsbelästigungen sollten dabei für ihn aufkommen. Im besten Fall bemerkt der Kaufinteressent gar nicht erst, dass in diesem Haus noch ein weiteres haariges Familienmitglied lebt.

Immobilienbesichtigung ohne meinen Hund? NEIN – DA MACHE ICH NICHT MIT!

Wir hören Sie schon schreien. „Das lass ich mir nicht bieten, mein Hund/Katze gehört zur Familie und ohne den geht gar nichts!“

Denken Sie nicht, dass wir hierfür kein Verständnis haben. Tiere liegen auch uns sehr am Herzen, aber aus jahrelanger Erfahrungen im Immobilienbereich, können ja müssen wir sagen, Tiere kommen beim Verkauf leider gar nicht gut rüber.

Sie verleugnen Ihr Haustier nicht, sondern sorgen mit diesen Maßnahmen für einen schnelleren und reibungsloseren Verkauf.

Es ist nur eine Übergangssituation und mit diesen Regeln für die Immobilienbesichtigung sorgen Sie dafür, dass es für alle Beteiligten schneller vorbei ist und schon bald wieder in gewohnter Art und Weise im neuen Zuhause mit den Haustieren gelebt werden kann.